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Demnächst findest du im Magazin Artikel rund um die Themen Fitness, Wellness und Ernährung.

Außerdem: exklusive Einblicke hinter die Kulissen von MyTraining.de!


Fit essen: Gesunde Ernährung, die das Training optimal unterstützt.



Die neuesten Workout-Trends (hier: Setfoto "Fatburner intensiv").
Plus: Trainings- & Motivationstipps von den MyTraining.de-Experten.



Fitness-Glossar


Bis das Magazin online ist, schon einmal viel Spaß mit dem Fitness-Glossar!
Von A wie Aerobic bis Z wie Zumba®: Hier werden Fitness-Begriffe einfach und verständlich erklärt – und es kommen ständig neue Begriffe dazu.

Mit einem Klick zum gewünschten Buchstaben:


ABCDEFGHIJKLM

NOPQRSTUVWXYZ

A
Aerobic

Aerobic ist ein dynamisches Cardio-Training zu Musik. Seit den 80er Jahren, als Jane Fonda das Konzept ganzheitlich vermarktete und damit einen regelrechten Aerobic-Boom auslöste, ist dieses motivierende Ausdauertraining nicht mehr aus dem Fitnessbereich wegzudenken. Der Sport vereint tänzerische & gymnastische Elemente mit Fitness-Moves und sorgt so für gute Laune beim Workout. Der Stoffwechsel kommt auf Touren, Kalorien werden verbrannt und Koordinationsfähigkeit sowie Beweglichkeit verbessert.
AeroKick

AeroKick ist ein intensives Cardio-Workout mit vielen Kicks & Punches. Schlag- und Tritttechniken aus asiatischem Kampfsport (u. a. Kickboxen, Karate, Taekwondo) werden mit Aerobic-Elementen verbunden. Das Resultat: Ein forderndes, dynamisches Ganzkörper-Ausdauertraining, das die Reaktionsfähigkeit und Körperkontrolle/-koordination verbessert, den Stoffwechsel massiv ankurbelt und das allgemeine Fitness-Level pusht.
Agonist/Antagonist

Um Gliedmaßen des Körpers zu bewegen, ist die wechselweise Kontraktion der Beuge- und Streckmuskeln nötig. Denn hat sich der Muskel einmal kontrahiert, kann er sich nicht von allein wieder dehnen – es ist ein Zusammenspiel verschiedener Muskeln notwendig. Dies nennt man auch "Gegenspielerprinzip". Der Antagonist ist also der Gegenspieler eines anderen Muskels, des Agonisten.

Bsp. Wird der Arm gebeugt, so wird der Bizeps (Agonist) aktiv verkürzt/kontrahiert, während der Trizeps (Antagonist) gestreckt/gedehnt wird.
Anusara Yoga

Anusara Yoga ist eine vom Amerikaner John Friend begründete Yogaform, die besonders Wert auf eine lebensbejahende innere Haltung legt. Exaktheit und segensreiche Wirkungen der Yogastellungen sollen durch eine freudige, dem Herzen folgende Yogapraxis von innen heraus entstehen.




Ashtanga-Vinyasa Yoga

In dieser sehr dynamischen und kraftvollen Yogarichtung gibt es sechs festgelegte Serien von Asanas, die jeweils durch bestimmte Bewegungselemente verbunden werden. Ashtanga-Vinyasa Yoga wurde vom Inder Pattabhi Jois (1915-2009) entwickelt.
Aufwärmen (Warm-up)

Beim Aufwärmen (auch: Warm-up genannt) wird der Körper auf die folgende sportliche Belastung vorbereitet. Der Bewegungsapparat wird mobilisiert, die Muskeln werden auf die richtige "Betriebstemperatur" gebracht, der Kreislauf kommt in Schwung. Ein sinnvolles Warm-up senkt das Verletzungsrisiko und bietet eine gute Ausgangsposition, um das Leistungspotenzial voll ausschöpfen zu können.
B
Back Tap

Grundschritt aus dem Aerobic. Aus der Grundstellung wird im Wechsel mal die rechte, mal die linke Fußspitze hinter dem Körper auf dem Boden aufgesetzt. Das Standbein ist dabei leicht gebeugt. Die Fußspitze tippt kurz auf.
Basic Step

Grundschritt aus dem Step-Aerobic: Beim Basic Step "marschiert" man einfach auf den Step und wieder hinunter.

Beckenbodenmuskulatur

Der Beckenboden schließt den Bauchraum nach unten ab. Er unterstützt aktiv die Ausatmung, trägt die Organe und richtet bei einer angemessenen Spannung die Wirbelsäule auf. Dem Beckenbodentraining kommt unter anderem bei Pilates und Core-Training eine starke Bedeutung zu. Der Beckenboden wird aktiviert, indem man die Bauchdecke konzentriert nach innen und oben zieht und den Beckenbodenmuskel gezielt anspannt (darauf achten, dass nicht fälschlicherweise stattdessen allein die Bauchmuskulatur angespannt wird).

Bikram Yoga

Bikram Yoga geht auf den gleichnamigen Yogameister Bikram Choudhury zurück. Die Besonderheit ist, dass dieser Yogastil bei heißen 35 bis 40 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit geübt wird – das Schwitzen soll den Körper entgiften. Bikram Yoga, auch Hot Yoga genannt, besteht aus einer markengeschützten Abfolge von 24 Asanas und zwei Atemübungen und soll Kraft, Flexibilität und Balance entwickeln.
Bizeps Curl

Bizeps Curl bedeutet übersetzt so viel wie "Bizeps einrollen" (also zusammenziehen) und meint Armbeugen mit angespanntem vorderen Oberarm-Muskel.
Block

Ein Block (nach oben oder zur Seite) ist eine Abwehrbewegung mit dem Arm. Sie wird von unten nach oben (bzw. von innen nach außen) ausgeführt. Die Armaußenseite sollte dabei nach oben (bzw. nach außen) zeigen. Den anderen Arm führt man beim Block eng zum Körper. Die Bewegung kommt unter anderem beim AeroKick-Workout zum Einsatz.
Body Mass Index (BMI)

Der Body Mass Index (kurz: BMI) ist eine Messgröße, mit der sich bestimmen lässt, ob jemand unter-, normal- oder übergewichtig ist. Dabei wird das Körpergewicht eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße bewertet. Andere Faktoren, wie die Körperproportionen und das Verhältnis von Fett- und Muskelmasse, werden bei dieser Betrachtung außer Acht gelassen.

Der BMI lässt sich nach folgender Formel berechnen:
BMI = Körpergewicht in kg : (Körpergröße in m)2

Für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene gilt ein BMI von 18,5 bis 25 als normal. Von 25 bis 30 spricht man von Übergewicht und bei einem BMI über 30 von krankhaftem Übergewicht. Mit zunehmendem Alter ist ein leichter Anstieg des BMI normal.

Es gibt auch Personengruppen, für die der BMI nicht aussagekräftig ist: Schwangere, stillende Mütter, kranke Menschen, alte Menschen, Kinder im Wachstum.
Bodyshaping

Bodyshaping (oder auch Bodystyling) dient dem Formen und Straffen des gesamtes Körpers und der Muskulaturdefinition. Das Workout wird je nach Trainingsform mit oder ohne Hilfsmittel wie Hanteln ausgeführt.
Bouncen

Der Begriff "Bouncen" bezeichnet die federnde Vor- und Zurück-Bewegung des Oberkörpers beim Tanzen bzw. bei Dance Workouts.
Break

Ein "Break" (engl. für Pause) bezeichnet die Unterbrechung eines Bewegungsablaufes.
C
Callanetics

Callanetics ist ein Trainingsprogramm, das die Tiefenmuskulatur mittels kleinen, präzise ausgeführten Bewegungen ansprechen soll, die sehr oft wiederholt werden. Der wirbelsäulen- und gelenkschonende Fitness-Trend stammt ursprünglich aus den USA und wurde nach seiner Begründerin Callan Pickney benannt. Das Workout kann mit oder ohne Musik (wie in der klassischen Form) durchgeführt werden.
CANTIENICA®

Die CANTIENICA® Methode für Körperform & Haltung wurde von Benita Cantieni entwickelt. Sie zielt darauf ab, sich die "logische Anatomie" des Körpers bewusst zu machen, natürliche Haltungs- und Bewegungsformen wieder aufzunehmen. Durch die korrekte Auf- und Ausrichtung des Skeletts soll auch die Muskulatur von innen nach außen gekräftigt werden.

Mehr Informationen auf der offiziellen CANTIENICA®-Webseite.
Cool Down

Das Cool Down gehört genauso wie das Warm-up (Aufwärmen) zu einer durchdachten Trainingseinheit, besonders wenn diese länger oder/und besonders anspruchsvoll ist.

Besonders nach intensiven Belastungsphasen wird der Kreislauf beim Cool Down wieder auf ein Normallevel heruntergefahren und beanspruchte Muskelgruppen werden aktiv gelockert und gedehnt (vgl. Stretching). Zudem können auch Entspannungstechniken beim Cool Down eine Rolle spielen. Alle Maßnahmen zielen darauf ab, die Regenerationszeit nach dem Sport zu verkürzen und entstandene Belastungsreaktionen (sowohl körperlich wie mental) abzubauen.
Core-Muskulatur

Unter Core-Muskulatur versteht man die Stütz- und Haltemuskulatur des Körpers. Zuständig für eine starke Mitte sind die tieferliegenden Rücken-, Bauch-, Rumpf- und Beckenbodenmuskeln. So genanntes Core-Training dringt buchstäblich zum Kern (engl. "Core") vor und kräftigt die Basis "von innen heraus" – für eine gesunde, aufrechte Haltung, mehr Stabilität und einen tollen, straffen Body.
Crunches

Mithilfe von Crunches (dt. = Bauchpressen) soll die Bauchmuskulatur trainiert werden, wobei die Arm und Beinhaltungen variieren und für unterschiedliche Intensitäten bei der Ausführung sorgen können.

Die Ausgangsposition ist in Rückenlage, aus der der Körper langsam aufgerollt wird. Anders als bei Sit-ups (auch Rumpfbeugen oder Klappmesser genannt) wird der Oberkörper dabei aber nicht ganz aufgerichtet. Dies ist schonender für die Wirbelsäule.

Mit Bauchmuskeltraining allein bekommt man in der Regel übrigens keinen flachen Bauch, da häufig noch Fettzellen über der Muskulatur lagern. Erst in Kombination mit regelmäßigem Ausdauertraining, das die Fettverbrennung ankurbelt, und einer gesunden, angemessenen Ernährung werden sich Erfolge einstellen.
 
D
Dance Aerobic

Dance Aerobic verbindet Schritte aus dem klassischen Aerobic mit tänzerischen Bewegungen, zum Beispiel aus dem Jazz Dance, Hip Hop oder Latin Dance. Das Workout zu mitreißender Musik ist dynamisch und sehr gut zum Abnehmen und Fettverbrennen geeignet.
 
E
Elbow Kick

Der Elbow Kick ist eine Schlagbewegung, die mit dem Ellbogen geführt wird. Der Ellbogen wird dabei in Schulterhöhe kraftvoll nach vorn geführt. Die Faust des Schlagarmes wird mit der anderen Hand fixiert. Der Elbow Kick kommt unter anderem beim AeroKick-Workout zum Einsatz.
 
F
Fatburner

Beim Fatburner Workout wird in einem vergleichsweise niedrigen Intensitäts-/Pulsbereich über eine längere Zeit (am besten über 30 Minuten) trainiert. Hauptziele des Ausdauertrainings sind die Fettverbrennung anzukurbeln und Kalorien zu verbrennen, um letztlich dadurch abzunehmen.
Frontkick

Der Frontkick gleicht dem Kneekick, allerdings wird das Bein beim Nach-vorne-Kommen bis kurz vor die volle Streckung gebracht und dann gestoppt. Der Frontkick kommt unter anderem beim AeroKick-Workout zum Einsatz.
G
Grapevine

Die Grapevine (engl. für Weinrebe) ist eine Seitswärtsbewegung bei Dance Workouts und Modern Dance, die ursprünglich aus dem Jazz Dance stammt. Sie besteht aus vier Schritten. Dabei wird einmal vorne und einmal hinten überkreuzt.

Manchmal wird damit auch die Kombination Side-Cross-Side-Tap bezeichnet, also "Schritt zur Seite – Überkreuzen – Schritt zur Seite – Auftippen".
 
H
Hatha Yoga

Hatha Yoga ist die indische Urform des Yoga, aus der sich alle anderen Yogastile entwickelt haben. Es ist auch ein Überbegriff für das Üben von Yogastellungen (Asanas). Beim traditionellen Hatha Yoga werden die Asanas lange gehalten und durch Atem- und Reinigungsübungen, Tiefen-Entspannung und Meditation ergänzt.
Heel Dig/Touch

Der Heel Dig bzw. Heel Touch ist ein Grundschritt auf dem Aerobic. Dabei tippt die Ferse auf dem Boden auf.
High Impact Training

Ins High Impact Training werden in der Regel viele Sprünge, teils auch Punches und Kicks eingebaut. Dadurch werden die Gelenke bei diesem intensiven Workout stark belastet. High Impact Training sollte nur gemacht werden, sofern keine Vorerkrankungen oder akuten Gelenkprobleme bestehen und bereits eine gute allgemeine Grundfitness besteht.
Hormonyoga

Beim Hormonyoga werden über bestimmte Yogaübungen gezielt die weiblichen Eierstöcke, Nebennieren und die Schilddrüse stimuliert, um die körpereigene Hormonproduktion anzuregen und hormonelle Schwankungen zu stabilisieren. Hormonyoga soll dabei bei typischen Beschwerden der Wechseljahre, aber auch bei Menstruationsbeschwerden und dem PMS helfen und sogar die weibliche Fruchtbarkeit fördern. Entwickelt wurde diese Richtung von der brasilianischen Yogalehrerin Dinah Rodrigues.
I
Intervalltraining

Als Intervalltraining bezeichnet man eine Trainingsform, bei der sich Phasen intensiver Belastung mit Erholungsphasen mehrfach und systematisch abwechseln. Dabei wird dem Körper niemals vollständige Erholung gegönnt und die Belastungen variieren, was für einen starken Trainingsreiz sorgt und i. d. R. gute Ergebnisse bringt.

Harte Trainingseinheiten wie diese sind nur bei einer bereits guten Grundlagenausdauer und einem entsprechenden Fitnesslevel anzuraten.
Iyengar Yoga

Dieser mittlerweile sehr weit verbreitete Yogastil wurde vom indischen Yogi B.K.S. Iyengar begründet. Charakteristisch für Iyengar Yoga ist die Verwendung von Hilfsmitteln wie Gurten und Klötzen sowie die sehr exakte Anleitung und Korrektur der Asanas. Die gesundheitliche Wirkung wird hervorgehoben.
J
Jab

Beim Jab wird – ausgehend von der Ausgangsposition – die Ferse angehoben, die Hüfte etwas eingedreht, und das Körpergewicht nach vorne verlagert. Der Schlag wird direkt gerade nach vorne geführt. Beim Schlag wird der Schlagarm leicht eingedreht, so dass der Handrücken nach oben zeigt. Der Jab kommt unter anderem beim AeroKick-Workout und im Boxsport zum Einsatz.
Jivamukti Yoga

Jivamukti ist ein Sanskritausdruck, der übersetzt "Befreiung der Seele" heißt. Diese sehr spirituell ausgerichtete und eher traditionelle Yogaform wurde von Sharon Gannon und David Life in New York entwickelt. Es gibt eine festgelegte Reihenfolge der Asanas, welche dynamisch-fließend ausgeführt und trotzdem relativ lange gehalten werden.
K
Kindeshaltung

Die Kindeshaltung wird auch "Childpose" genannt und stammt aus dem Yoga. Ausgehend vom Fersensitz beugt man den Oberkörper nach vorne, bis der Brustkorb auf den Oberschenkeln ruht. Die Stirn liegt auf dem Boden, die Arme sind nach hinten ausgestreckt. Die Handflächen sind geöffnet und zeigen nach oben.
Knee-lift

Grundschritt aus dem Aerobic. Das Knie wird gerade in Richtung Brust gezogen, der Fuß dann wieder abgesetzt. Und Seitenwechsel. Der Knee-lift lässt sich auch gut mit einer entsprechenden Armbewegung (gegengleich zum Knie) kombinieren.
Kundalini Yoga

Der Inder Yogi Bhajan machte Kundalini Yoga Ende der 1960er Jahre in den USA bekannt. Kundalini Yoga ist eine sehr fordernde, intensive Praxis, welche die am unteren Ende der Wirbelsäule ruhende Schlangenkraft ("Kundalini") wecken soll. Die Stellungen werden lange gehalten und eine besondere Betonung liegt auf (oft sehr kraftvollem) Atmen.
 
L
Leg Curl

Leg Curl bedeutet übersetzt so viel wie "Bein(-muskel) einrollen (= zusammenziehen)". Hierbei wird der Fuß nach hinten Richtung Po hochgezogen. Das Knie zeigt dabei zum Boden.
Low Impact Training

Beim Low Impact Training ist die Belastung für die Gelenke sehr gering, da die Füße bei allen Schrittkombinationen immer Bodenkontakt haben und dadurch keine starke Aufprallwirkung entsteht. Workout mit geringen Belastungsspitzen (low impact) eignet sich auch gut für spezielle Zielgruppen wie ältere Menschen, Fitness-Einsteiger, Übergewichtige.
Lunge

Grundschritt aus dem Aerobic und Step Aerobic. Gemeint ist ein Ausfallschritt, der seitlich oder nach hinten ausgeführt werden kann.
 
M
March

Beim March oder Basic March (bedeutet übersetzt so viel wie Maschieren) geht man auf der Stelle. Beim so genannten "Active March" wird mit mehr Körpereinsatz gearbeitet.
Muskelkater

Muskelkater entsteht nach dem aktuellen Stand der Forschung durch winzige Risse in den Muskelfasern mit anschließender Ödembildung in den betroffenen Bereichen. Die frühere Annahme, Muskelkater trete aufgrund einer Übersäuerung des Muskels, hervorgerufen durch Milchsäure (Laktate) auf, wurde mittlerweile widerlegt.

Ursache für Muskelkater sind zu intensive und/oder ungewohnte sportliche Belastungen. Wenn's passiert, ist das kein Beinbruch – gerade bei Einsteigern kann Muskelkater durchaus schon einmal vorkommen, weil der Körper noch nicht an die Trainingsreize gewöhnt ist. Der Körper braucht dann Erholung! Bitte keinesfalls sofort wieder loslegen, womöglich sogar gleich noch härter trainieren. Erst wenn nichts mehr wehtut, kann es weitergehen.
N
NIA®

NIA® ("Neuromuscular Integrativ Action") ist ein ganzheitliches Bewegungskonzept, das Elemente aus Tanz, fernöstlicher Kampfkunst, Yoga sowie eine bewusste Körperwahrnehmung vereint. Das Tempo ist dabei eher fließend als fordernd, daher eignet sich diese schonende Trainingsform auch für Fitness-Einsteiger und/oder ältere Menschen.

Mehr Informationen auf der offiziellen NIA®-Webseite.
Nordic Walking

Nordic Walking ist eine Ausdauersportart, bei der zügiges Gehen durch schwungvolle Armbewegungen und den Einsatz von Nordic Walking Stöcken unterstützt wird. Die Sportart an der frischen Luft stärkt das gesamte Herz-Kreislaufsystem, führt dem Körper viel Sauerstoff zu und ist richtig ausgeführt auch sehr gelenkschonend.
O
Out-In

Grundschritt aus dem Aerobic, bei dem ein Fuß am Platz bleibt, während der andere seitlich parallel zum Körper geführt wird und dann wieder zurück zum Körper.
Over the Top

Grundschritt aus dem Step Aerobic, bei dem über die Längsseite des Step gegangen wird.
P
Pilates

Die Pilates-Methode ist nach ihrem Erfinder Joseph H. Pilates benannt, einem Deutschen, der nach Amerika auswanderte und Pilates Mitte des vergangenen Jahrhunderts entwickelte. Das ganzheitliche Programm basiert auf den acht Pilates-Grundprinzipien: Entspannung, Konzentration, Koordination, Ausrichtung, Atmung, Bewegung, Zentrierung und Kondition. Die Übungen werden im Sitzen, Stehen oder Liegen ausgeführt. "Meine Methode fördert den Körper ganzheitlich. Sie korrigiert Fehlhaltungen, aktiviert die körperliche Leistungsfähigkeit, stärkt die Konzentrationsfähigkeit und steigert die Lebensqualität", erklärte Joseph H. Pilates einst. Das schonende Ganzkörperworkout ist weder schweißtreibend noch schmerzhaft. Es eignet sich für jedes Alter und Fitness-Level. Ähnlich wie Yoga wird Pilates immer beliebter – auch viele Prominente schwören darauf.
Power Yoga

Dies ist eine vereinfachte und dabei dynamisch-fordernde Form des Ashtanga Yoga und wird besonders oft in Fitness-Studios angeboten. Fitness, Ausdauer und Vitalität gehören zu den wesentlichen Zielen von Power Yoga.
Presenter (Sport)

Ein Presenter (vom Englischen: präsentieren) zeigt unter anderem auf Fitness-Messen und Events Übungen und Sportprogramme, meist auf einer großen Bühne.
Punch

Der Punch ist ein gerader Schlag, der auf direktem Wege nach schräg unten geführt wird. Dabei wird der Körper unter Spannung gehalten und leicht gedreht. Das Handgelenk sollte gerade gehalten und die Armbewegung gestoppt werden, bevor die volle Streckung erreicht ist. Der Punch kommt unter anderem beim AeroKick-Workout zum Einsatz. Im Boxsport bezeichnet ein Punch einen besonders harten Schlag.
Push-up (Sport)

Der englische Begriff "Push-ups" bedeutet im Fitnessbereich nichts anderes als die guten alten Liegestütze.
 
Q
Qigong

Unter Qigong versteht man die Arbeit am Qi, das zum Beispiel mit Lebensenergie, Vitalität oder Beseeltheit gleichgesetzt wird. Durch das bewusste Üben und die Bewegungen soll das Qi im Körper wieder richtig fließen, was einen positiven Nutzen auf die Gesundheit haben soll. Zudem wird die Achtsamkeit geschult und die Stimmung bei regelmäßigem Üben aufgehellt. Qigong ist ein Baustein der traditionellen chinesischen Medizin.
 
R
Repeater

Repeater bedeutet übersetzt so viel wie "Wiederholung" und meint die Ankündigung, dass eine Übung oder Bewegungsabfolge wiederholt wird.
Ruhepuls

Der Ruhepuls ist die Herzschlagfrequenz des Körpers in Ruhe. Bei Erwachsenen liegt er in der Regel zwischen 50 bis 90 Schlägen in der Minute. Gut trainierte Ausdauersportler haben einen niedrigeren Ruhepuls. Um festzustellen, wie hoch der Ruhepuls ist, misst man ihn am besten morgens nach dem Aufstehen an verschiedenen Tagen und bildet das Mittel. Der Ruhepuls dient zudem als ein Indikator für das persönliche Fitnesslevel.
S
Schwingstab

Ein Schwingstab (auch als Swingstick oder unter den Markennamen Staby® und Flexi-Bar® bekannt) ist ein Fitnessgerät, das die Körperkraft sowie motorische Fähigkeiten verbessern soll. Der dünne, circa 1,50 bis 1,70 Meter lange Schwingstab wird beim Training durch kleine Bewegungen in Schwingungen versetzt, wodurch die Wirkung des Workouts bis in die tiefliegende Muskulatur reichen soll.
Side Leg Lift

Grundschritt aus dem Aerobic, bei dem das Bein seitlich angehoben wird. Alternativ kann damit bei Bodenübungen auch das seitliches Heben des Beins gemeint sein, während der Körper auf der linken oder rechten Längsseite liegt.
Side Tap

Aus der Grundstellung wird im Wechsel mal die rechte, mal die linke Fußspitze seitlich neben dem Körper auf dem Boden aufgesetzt. Das Standbein ist dabei leicht gebeugt. Die Fußspitze tippt kurz auf.

Side to Side

Side to Side bedeutet übersetzt so viel wie "von einer Seite zur anderen". Im geöffneten Stand wird das Gewicht von einem Bein auf das andere verlagert, die Fußspitze des "freien" Beins tippt dabei auf den Boden.


Sidekick

Diese Bewegung gleicht dem Frontkick, nur wird der Tritt zur Seite ausgeführt. Die Hüfte wird seitlich angehoben, das Knie wird – leicht rotiert – bis in Hüfthöhe angehoben. Der Fuß ist angezogen, die Arme eng am Körper. Dann wird das Bein gestreckt, der Fuß dabei etwas eingedreht, so dass die Ferse ein wenig höher als die Zehen kommt. Der Sidekick kommt unter anderem beim AeroKick-Workout zum Einsatz.
Sit-ups

Unter Sit-ups (auch Rumpfbeugen oder Klappmesser genannt) versteht man Übungen zum Training der Bauchmuskulatur. Dies Ausgangsposition ist in Rückenlage, die Füße parallel zueinander vor dem Körper aufgestellt oder angezogen. Der Oberkörper wird ganz aufgerichtet. Es werden häufig mehrere Sätze mit Wiederholungen gemacht.

Sit-ups sind wirbelsäulenbelastend, sofern sie falsch ausgeführt werden. Eine schonendere Alternative sind Crunches.

Mit Bauchmuskeltraining allein bekommt man in der Regel übrigens keinen flachen Bauch, da häufig noch Fettzellen über der Muskulatur lagern. Erst in Kombination mit regelmäßigem Ausdauertraining, das die Fettverbrennung ankurbelt, und einer gesunden, angemessenen Ernährung werden sich Erfolge einstellen.
Sivananda Yoga

Die Sivananda Yoga Vedanta-Zentren wurden von einem Schüler Swami Sivanandas namens Swami Vishnudevananda gegründet. Diese Yogarichtung verbindet die Elemente Asanas, Pranayama, Tiefenentspannung, Ernährung und Meditation zu einem ganzheitlichen, traditionellen Yogaweg mit tief spiritueller Ausrichtung. In Deutschland wird eine sehr ähnliche Richtung durch die von Sukadev Bretz gegründete Yoga-Vidya-Bewegung vertreten.
Skipping

Unter dem Begriff Skipping (oder auch Rope-Skipping genannt) versteht man das Seilspringen. Anders als beim klassischen Seilspringen ist (Rope-)Skipping ein sehr dynamisches Training zu schneller Musik, das Ausdauer und Kraft fördert. Teilweise werden auch verschiedene Stunts eingebaut, die von Arm- und/oder Beinbewegungen bis hin zu akrobatischen Bewegungsabläufen reichen.
Spinning

Spinning (oder auch "Indoor Cycling" genannt) ist ein dynamisches Ausdauertraining, das auf stationären Fahrrädern indoor zu schneller Musik ausgeführt wird. Trittfrequenz, Fahrweise und Körperhaltungen werden durch den Instructor vorgegeben. Eine optimale Trainingsbilanz kann erreicht werden, wenn man sich beim Spinning zwar auspowert, aber nicht überfordert (zu hohe Pulsbereiche und Laktatwerte = ineffektives Training). Daher ist es wichtig, den Widerstand des Fahrrads auf das eigene Leistungsvermögen einzustellen und sich ggf. auch mal eine Spur zurückzunehmen.
Squat

Aus der Grund- oder Grätschstellung werden beide Knie gleichzeitig gebeugt, der Oberkörper wird leicht nach vorn geneigt, der Körperschwerpunkt bleibt über den Füßen. Die Knie sind in der Beugeposition über der Ferse, in der Grätschstellung werden die Füße leicht nach außen gedreht.


Step

Der Step ist der Stufentrainer, der für Step-Aerobic zwingend benötigt wird. Das Sportgerät ist einer Treppenstufe nachempfunden.
Step Touch

Grundschritt aus dem Aerobic. Ein Bein wird zur Seite (oder seitlich nach vorn oder hinten) ausgestellt, das Körpergewicht über das ausgestellte Bein verlagert. Das andere Bein heranholen, mit der Fußspitze dicht neben dem Standbein auf den Boden tippen.
Straddle

Grundschritt aus dem Step Aerobic. Seitlich zum Step aufstellen, das rechte Bein zeigt zum Step. Schritt auf den Step mit beiden Beinen nacheinander. Rechtes Bein hinunter vom Step, linkes Bein hinunter vom Step auf der anderen Seite. Der Step befindet sich nun zwischen den Beinen. Erneut mit beiden Beinen auf den Step hinauf, usw.

Alternativ auch eine ältere Hochsprungtechnik (im Deutschen auch als Parallelwälzer oder Tauchwälzer bekannt).
Stretching

Beim Stretching (engl. to stretch = dehnen, strecken) wird die Muskulatur partiell gezielt gedehnt. Dadurch soll die Beweglichkeit gefördert und Muskel-Verkürzungen und Verletzungen vorgebeugt werden. Man unterscheidet dynamisches Dehnen mit weichen, wippenden Bewegungen und statisches Dehnen, bei dem die Dehn-Position für eine bestimmte Zeitdauer (i. d. R. 20 bis 30 Sekunden) gehalten und ein kontrollierter Zug ausgeübt wird.
T
Tap

Tap bedeutet übersetzt so viel wie "auftippen". Aus der Grundstellung wird im Wechsel mal die rechte, mal die linke Fußspitze vorn auf dem Boden aufgesetzt. Das Standbein ist dabei leicht gebeugt. Die Bewegung kann auch zur Seite (Side Tap) oder nach hinten (Back Tap) ausgeführt werden.
Toe Tap/Touch

Grundschritt aus dem Aerobic, bei dem mit der Zehe der Boden berührt wird.
TriYoga®

Das von der Amerikanerin Kali Ray gegründete TriYoga® verbindet Asanas, Pranayama und Mudras (Handgesten) zu fließenden Sequenzen, den so genannten „Flows“.
 

U
Uppercut

Ein Uppercut bezeichnet einen Aufwärtshaken. Dieser Schlag wird mit gebeugtem Arm von unten nach oben ausgeführt und in Kinnhöhe gestoppt. Die Beine sind leicht gebeugt, und der Körperschwerpunkt etwas abgesenkt. Der Rücken sollte dabei gerade gehalten werden und die Knie nicht über die Fußspitzen hinausragen. Beim Schlag wird die Ferse auf der jeweiligen Schlagseite etwas angehoben und Hüfte und Schultern eingedreht. Der Uppercut (Aufwärtshaken) kommt unter anderem beim AeroKick-Workout und im Boxsport zum Einsatz.
 
V
V-Step

Grundschritt aus dem Aerobic in Form eines großen Vs. Zuerst geht der rechte Fuß diagonal nach vorn, dann der linke. Danach rechts diagonal zurück in die Ausgangsstellung zurück, ebenso mit dem linken Fuß.

Viniyoga

Viniyoga wurde vom indischen Yogalehrer T.K.V. Desikachar entwickelt. In diesem Stil werden Atem und Bewegung präzise koordiniert und sowohl fließend als auch lange haltend geübt. Viniyoga ist stark therapeutisch orientiert. Die Asanas werden je nach Alter, Fitness und Gesundheitszustand der Teilnehmer abgewandelt.
Vinyasa Flow Yoga

Vinyasa Flow Yoga zeichnet sich durch eine fließende, dynamische Ausführung der Asanas aus. Die einzelnen Stellungen werden nur kurz gehalten und gehen fließend ineinander über, wobei der Atem eine zentrale Rolle spielt. Diese "Flows" sollen nicht nur Beweglichkeit und Vitalität erhöhen, sondern auch den Geist entspannen und auf spirituelle Ziele ausrichten.

 
W
Warm-up (Aufwärmen)

Beim Warm-up (auch: Aufwärmen genannt) wird der Körper auf die folgende sportliche Belastung vorbereitet. Der Bewegungsapparat wird mobilisiert, die Muskeln werden auf die richtige "Betriebstemperatur" gebracht, der Kreislauf kommt in Schwung. Ein sinnvolles Warm-up senkt das Verletzungsrisiko und bietet eine gute Ausgangsposition, um das Leistungspotenzial voll ausschöpfen zu können.
 
X
Y
Z
Zirkeltraining (Circuittraining)

Beim Zirkeltraining (auch Circuittraining genannt) werden nacheinander verschiedene Trainingsstationen absolviert, wobei verschiedene Muskelgruppen belastet werden. Zwischen den einzelnen Belastungsphasen erfolgt eine kurze Pause. Durch den Aufbau der Zirkeltrainings eignet sich dieses besonders zur Verbesserung der Kraftausdauer und zur allgemeinen Kräftigung der Muskeln. Es gibt aber auch Formen, bei denen Ausdauer/Kondition, Beweglichkeit und Schnelligkeit im Fokus stehen.


Zumba®

Zumba® ist einer der Fitness-Trends der letzten Jahre. Das Dance-Workout zu lateinamerikanischen Rhythmen wurde Mitte der 90er Jahre von Alberto "Beto" Perez entwickelt (war u. a. Choreograf von Shakira). Frei nach dem Motto "Ditch the workout – join the party™" (Schluss mit schweißtreibendem Workout, jetzt ist Party angesagt!) kommt dem Spaßfaktor bei diesem dynamischen Training eine große Bedeutung zu. Die Schritte sind einfach erlernbar – man muss kein "Profi-Tänzer" sein, um die unter anderem aus Cumbia, Salsa, Samba und Merengue entlehnten Moves mitmachen zu können.

Alle Informationen zu Zumba Fitness® gibt es auf der offiziellen deutschen Webseite.